OKTOBER AUFLÖSUNG: Das unsichtbare X
Ich stehe in keiner Studie und präge doch ihr Ergebnis.
Ich entstehe, wo niemand hinschaut, niemand fragt, niemand misst.
In den Zahlen sieht man mich nicht, erst in den Folgen:
in späten Diagnosen, falschen Dosierungen, überhörten Schmerzen.Was bin ich? (5 Buchstaben)
Lösung Aufdecken
DIE LÜCKE („GAP“)
Eine Lücke fällt nicht auf, weil sie leer ist. Eine Studie mit wenigen oder gar keinen Frauen liefert trotzdem Zahlen, und diese Zahlen sehen vollständig aus. Was nie erhoben wurde, fehlt in keiner Tabelle.
Das nennt sich Gender Data Gap: die Lücke im Wissen. In der Medizin wird daraus der Gender Health Gap: die Lücke in der Versorgung. Sichtbar wird sie erst dort, wo Menschen die Folgen tragen.
Im November-NEWSLETTER:
GENDER HEALTH GAP
Woher kommt die Lücke, wer fällt hinein, und was lässt sich dagegen tun? Es geht um Frauen, aber auch um trans, inter und nicht-binäre Personen, über deren Körper noch weniger Daten existieren.
SEPTEMBER AUFLÖSUNG: Die unsichtbare Währung
Ich bin für alle gleich, doch ungleich verteilt. Ich werde oft in den Händen derer verbraucht, die für andere sorgen und werde dabei oft als ‚selbstverständlich‘ verbucht.
Ich bin die Währung, mit der Care-Arbeit bezahlt wird, und die Last, die im Kopf bleibt.
Was bin ich?Was bin ich? (4 Buchstaben)
Lösung Aufdecken
DIE ZEIT
Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag. Wie viele davon frei bleiben, hängt aber davon ab, wer kocht, pflegt, tröstet, Termine im Kopf behält und Geschenke besorgt. Diese Arbeit leisten überwiegend Frauen, und meistens unbezahlt.
Weil Care-Arbeit in Zeit bezahlt wird und nicht in Geld, taucht sie in keiner Lohnabrechnung auf. Sie fehlt dafür an anderer Stelle: bei Erwerbsarbeit, Einkommen, Pension und Erholung.
Im OKTOBER-NEWSLETTER:
EINE FRAGE DER ZEIT!
Alle haben gleich viel davon, aber nicht alle können frei darüber verfügen. Im Oktober geht es um Zeit: wer sie verschenkt, wer sie sich nimmt und was passiert, wenn Frauen* sie einfach behalten.
