Wir haben für unsere Beiträge zum November Newsletter viel zum Thema ‚Gender Health Gap‘ recherchiert und dabei wichtige Informationen und Seiten gefunden, die wir euch nicht vorenthalten wollen:
Frauengesundheitsbericht 2022 – der Gesamtüberblick, erstmals seit über zehn Jahren
Menstruationsgesundheitsbericht 2024 – Regelschmerzen, Endometriose, Wechseljahre (Faktenblatt)
Verhütungsbericht 2024 – wer verhütet, wer zahlt, was fehlt
Gender-Gesundheitsbericht 2024 – sexuelle und reproduktive Gesundheit
LGBTIQ+ Gesundheitsbericht 2022 – Gesundheit und Diskriminierung queerer Menschen
Aktionsplan Frauengesundheit – 17 Wirkungsziele und 40 Maßnahmen, an denen sich die Politik messen lassen muss
Parlamentarische Anfrage 4383/J zu Datenlücken (Dezember 2025)
Wie sieht eine Vulva eigentlich aus? Das Grazer Projekt Vulvarium zeigt mit Abgüssen echter Vulven, wie vielfältig unsere Körper sind, und beantwortet die Frage „Ist meine normal?“ mit einem klaren Ja. Ein Gegenbild zu einer Anatomie, die selbst in Lehrbüchern lange unvollständig war. → Zur Galerie
Hinweis: In der Galerie sind Abgüsse von Genitalien zu sehen – nicht sexualisiert, sondern so, wie Körper eben sind.
Frauengesundheitszentren
Wo Frauen* selbst die Expertinnen sind
In Österreich gibt es sechs Frauengesundheitszentren in vier Bundesländern: zwei in Wien, je eines in Graz, Linz, Wels und Salzburg. Sie sind unabhängig, gemeinnützig und arbeiten ausdrücklich feministisch. Ihr Grundsatz: Frauen* und Mädchen* sind selbst die Expertinnen für ihren Körper. Die Zentren informieren und beraten, bieten Bewegung, Workshops und Selbsthilfe. Dabei schauen sie nicht nur auf das, was jede selbst tun kann, sondern auch auf die Verhältnisse, die krank machen: Wie wir leben, lieben und arbeiten.
Seit 1995 arbeiten die Zentren eng zusammen, 2024 haben sie dazu einen eigenen Verein gegründet. Er hat seinen Sitz im Grazer Frauengesundheitszentrum. Das Grazer Zentrum wurde 1993 von Ärztinnen und Studentinnen gegründet – als bewusstes Gegengewicht zu anderen Interessen im Gesundheitswesen.
Die Zentren
- Netzwerk der österreichischen Frauen*gesundheitszentren – Überblick, Kontakte, Stellungnahmen
- Wien: FEM (Klinik Floridsdorf) und FEM Süd (Klinik Favoriten)
- Graz: Frauengesundheitszentrum, Joanneumring 3 – Link erst einfügen, wenn die Website wieder sauber ist
- Linz: Linzer Frauengesundheitszentrum
- Wels: PROGES Frauengesundheitszentrum
- Salzburg: FrauenGesundheitsZentrum Salzburg
Mehrsprachige Gesundheitsberatung
- FEM Süd (Wien) – Gesundheitsberatung auch auf Arabisch, Englisch und Somali, Schwerpunkt Frauen aus afrikanischen und arabischen Communities, inklusive Beratung zu FGM/C.
- OMEGA (Graz) – Transkulturelles Zentrum für psychische und physische Gesundheit, Beratung muttersprachlich oder mit Dolmetsch.
- Danaida (Graz) – Bildung und Treffpunkt für Migrantinnen, u. a. Deutschkurse, Alphabetisierung, Gesundheitsthemen.
- FGM/C-Koordinationsstelle – österreichweit, mit Anlaufstellen in allen Regionen, in Graz beim Roten Kreuz (womencare@st.roteskreuz.at).
Queere und trans Gesundheit
- Courage – Beratung für LGBTIQ+, u. a. in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck
- TransX und Trans-Austria – Beratung für trans Personen
- VAR.GES – österreichweite Peer-Beratung für inter* Personen (Variationen der Geschlechtsmerkmale)


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